abgesehen von der tatsache, dass mich computer seit jahren begleiten und schon aufgrund ihrer omnipräsenz in meinem leben (musik, beruf, kommunikation, spiel) einen hohen stellenwert haben, gewöhnt man sich auch schlicht und ergreifend an diese maschinen und spricht ihnen nicht zuletzt irgendwann menschliche eigenschaften zu, wenn sie einem “rebellisch” den dienst versagen. wem ist nicht kurz vor dem abgabetermin einer diplomarbeit oder einer steuererklärung schon mal das system “abgeraucht”?
computer sind zum einen freund und helfer, andererseits verweigern sie einem oft genug den dienst, wenn man sie am dringendsten braucht. sie sind werkzeug zum kreieren und zerstören … ich will aber hier nicht pathetisch oder gar philosophisch werden.
interessanterweise sind die ausfälle der maschine meistens doch auf menschliches unvermögen zurückzuführen. das lehrten mich nicht nur mein jobs im it-support, sondern auch die kritische selbstbeobachtung. wie oft leitet man aus langer weile oder übermut mit irgendeiner unwichtigen konfiguration ein kleines disaster ein, anstatt sich der aufgabe zu widmen, für die man sich an die kiste gesetzt hatte … und so wird aus der installation eines kleinen helferleins eine mittlere katastrophe. *fg*
schon in meiner kindheit hatten mich diese maschinen fasziniert, wenngleich damals wohl eher der spiele wegen. zur jugendweihe bekam ich dann meinen ersten eigenen computer geschenkt, einen commodore c64. diese maschine setze ich seit kurzem wieder für (jetzt musikalische) zwecke ein, damals ging es aber nur um’s zocken. dem c64 folgte ein amiga 600, dessen späteren verkauf ich noch heute bereue – aber er refinanzierte mir meine erste profisoundkarte für den pc.
meine heutige heimische it-infrastruktur ist, nimmt man mein musiksystem heraus, recht überschaubar und so gar nicht speziell: ein dsl-router, ein kleiner heimserver für email, news und webprogrammierung sowie ein paar desktop maschinen und laptops. als betriebssysteme kommen in meinem haushalt linux (meist ubuntu), windows xp und mac os x zum einsatz, wobei windows den desktop nach wie vor dominiert.
neben der primären musikalischen aufgabe meines heim-pcs wird dieser außerdem für web- und grafikdesign-aufgaben eingesetzt. ich pflege einen großteil der web- und social-network-sites des musiqus-netzwerkes und betreue die zur projektinternen kommunikation notwendige groupware- und emailinfrastruktur.
im beruf sieht das ganze -trotz arbeitgeber in der medienbranche- ein wenig anders aus: hier betreue ich neben den desktop-pcs und macs eine recht ansehnliche anzahl von servern…
- microsoft 2003 small business server:
active directory/pdc, dhcp, dns, email, ftp, http, smb/cifs, ssh - apple mac os 10.6 server:
open directory/pdc, dhcp, dns, email, ftp, http, smb/cifs/afs, ssh - verschiedene linux-server (ubuntu 8/9/10, centos 5, suse 11):
datenbank, dhcp, digital asset management, dns, email, firewall, ftp, http, ldap, smb/cifs, ssh, virtualisierung
darüber hinaus steht natürlich trotzdem hier und da mal eine audiomontage an, eine webprogrammierung oder z.b. eine per shellscript automatisierte medienkonvertierung.
meine blogrubrik “der maschinist” dient in erster linie dem festhalten selbst entwickelter oder im netz recherchierter problemlösungen – es soll wissen konservieren und mir selbst das erneute zusammensuchen der informationen ersparen, wenn mir das problem erneut begegnet.