beim kauf eines net- oder notebooks, aber auch bei komplett-pcs, stößt man mittlerweile fast ausschließlich auf installationen, bei denen man sich nachträglich selbst eine recovery-dvd erstellen soll. windows 7 liefert alle boardmittel zur erstellung einer solchen recoverydisk, die es einem dann ermöglicht, das betriebssystem aus einem systemabbild wiederherzustellen.
um die sache abzukürzen: bei mir funktionierte das nicht. es mag dran liegen, dass ich die recovery discs unter zuhilfenahme des virtuellen brenners “virtual disk” erstellte – aber sei’s drum … die kontaktaufnahme zum hersteller des netbooks brachte mich auch nicht weiter: man bot mir an, 50 £ für eine physikalische dvd zu berappen. zum vergleich: bei verschiedenen oem-resellern bekomme ich eine vollversion von windows 7 professional (mit neuer seriennummer) bereits für knapp 80 €. wer also vergisst, rechtzeitig eine recovery disk anzulegen (die ggf. nicht einmal funktionieren wird), ist am ende der verlierer.
ein wenig googlen half auch diesmal: hier wird beschrieben, dass das entfernen der datei “ei.cfg” aus dem verzeichnis “/sources” eines windows 7 installations-dvd-images selbiges zu einem universal-installationsdatenträger für alle “gleichbittigen” (32/ 64 bit) windows 7 versionen macht.
brennt man dieses image auf eine dvd, so kann man sein gewünschtes windows mitsamt legal erworbener seriennummer auf die maschine zurückspielen. es wird auf ein opensource-tool verwiesen, das diese aufgabe automatisch erledigt.
und bzgl. der wohlmöglich in der windows 7 recovery disc enthaltenen backups des eigenen profils verlasse ich mich lieber auf einen backupdatenträger und das allseits beliebte und in windows 7 enthaltene “robocopy”.
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